Archiv für den Autor: Huckleberry Drachenzunge

Invasion der Untoten in der Villa Fernsicht

Am 17.11. kommt es in der Villa Fernsicht um 14.00 Uhr zu einer Invasion der Untoten.
Und als ob das nicht seltsam genug wäre, kommt es um 20.00 Uhr erneut zur Invasion der Untoten. Jedenfalls entnehme ich das dem in solchen Dingen normalerweise verläßlichen Anzeigenblättchen Kielerleben.
Nun werdet Ihr fragen: Warum sollte denn der Bund der Vertriebenen gleich zweimal an einem Tag in die Villa Fernsicht einziehen?

Das ist ein Mißverständnis. Es ist vielmehr eine professionelle Grusel-Show, die in der Villa Fernsicht angeboten wird. Ganz einfach eine Unterhaltungsveranstaltung.
Aber schon recht heftig. Check this out:

http://www.boo-crew.de/index.php5?kat=boocrew

Ob es da irgendeine Altersbeschränkung gibt, konnte ich nicht eruieren.

Ohweh! Chris Norman!

Am 13.11 um 20.00 Uhr werden sich gewisse Leute im Schloß einfinden.
Was aber sind das für Menschen, die tatsächlich Chris Norman sehen und hören wollen?
Einen Mann mit Reibeisenstimme (so sagt man doch immer in solchen Fällen, warum auch nicht), der einst der Bubblegum-Band Smokie vorstand und der, wenn nicht alles täuscht, annähernd talentfrei ist.
Also, wie gefragt, was sind das für Menschen?
Fast möcht ich´s gar nicht wissen.

Kieler PolzeiSportSchau

Was sich so nennt, findet am Samstag, 10.11., in der Ostseehalle statt.
Und wieder werden sich Männer auf Motorrädern türmen und dergleichen.
Some things will never change, oder wenigstens scheint es so.
Datum und Uhrzeit sind so gewählt, daß möglichst viele Eltern mit ihren Kindern kommen können.

Oh Mama, that´s the life for me.
When I´m grown that´s what I wanna be.

(Rady Newman, Jolly Coppers on Parade)

Fast zu schweigen vom fatalen Kohlendioxidausstoß. Fahrt lieber mit dem Fahrrad ins Kino (na gut, nicht hinein: zum Kino) und seht Euch „Eine unbequeme Wahrheit“ an, wenn auch Al Gore mit diesem Artikel, abgesehen vom letzten Absatz, ganz und gar nicht einverstanden wäre.

Am 6.11. um 20.15 gilt es gegen …

… den HSV Hamburg.
Hier kann der THW zeigen, daß er auch in dieser Saison wieder die Nummer 1 in Deutschalnd ist.
Mehr noch: Der THW ist immer noch die Nummer 1 in Europa.
Es dürfte Einigkeit darüber herrschen in dieser unserer Stadt, daß eben diese Stadt die beste Handball-Mannschaft der Welt beherbergt.
Und wenn wir uns erstmal so richtig in Siegeslaune gejubelt und getrunken haben, dann stört es uns auch nicht, daß Handball ja in den meisten Ländern der Welt kaum zur Kenntnis genommen wird.
Wirklich, diese Wahrheit trinken wir locker weg, und es soll auch in diesem Blog nie wieder auf Irrelevanz des Handballs und die diesem Sport innewohnende Provinzialität hingewiesen wrden.
Versprochen!

Subway to Sally in der Halle 400

Das kommt am 4.11. ab 20.00 Uhr auf uns zu.
Viele Menschen in Schwarz werden sich dort einfinden, und manche werden nicht einmal wissen, woran dieser Bandname erinnern soll: an den bekanntesten Song der erfolgreichsten Band der siebziger Jahre, also eben „Stairway to Heaven“ von Led Zeppelin.
So, Mädels, dann wißt Ihrs eben jetzt.

Menschen mit harten Fingerkuppen …

… kann man am 4.11. ab 19.00 Uhr im Schloß bewundern. Denn dann zeigt dort das Kieler Mandolinenorchester, was es kann. Erfreulich, daß es so etwas gibt, denn dieses Saiteninstrument ist ja ansonsten schon fast in Vergessenheit geraten.
Und als Orchesterinstrument hat es noch nie große Erfolge gefeiert.
Man wird sich also auf bislang kaum Gehörtes einrichten dürfen.

Azubi-Party im Tamen-T

Und zwar am 3.11. ab 21.00 Uhr.
Warum das erwähnenswert ist?
Ich bin lange nicht auf derlei gestoßen. Allenthalben setzt es Studenten-, Ü-30-, Abschluß- und was weiß ich noch für Partys, aber die Azubis lassen sich als gemeinschaftlich Feiernde eher selten blicken.
Ist ja auch kein Wunder, wenn man nun sogar anstrebt, daß über die Hälfte eines Jahrgangs studiert. Da fühlen sich die Azubis ja gleich als Loser und bleiben in ihren Löchern.
Glücklicherweise ist das in diesem Fall nicht so.

Wieder nicht in Kiel: Pina Bausch und Ellen Bogen

Wer gedacht hat, das berüchtigte Extremhotterinnen-Paar Pina Bausch / Ellen Bogen würde an diesem Wochenende in der Pumpe Kasatschok bis zum Umfallen resp. Hockenbleiben tanzen, der ist schief gewickelt.
Pustekuchen!
Ihr, die Ihr in Kiel wohnt, laßt alle Hoffnung darauf fahren, jemals in diesen Genuß zu kommen.
Trotz ihrer seltsamen und nicht eben nobel wirkenden Gymnastik sind sich die Damen offenbar zu fein, in der Sprottenstadt aufzutreten.

Sicko im Traum-Kino

Dieser Tage läuft der neue Agitprop-Film von Michael Moore im Traum-Kino.
Von dem Mann also, der es mit Fahrenheit 9/11 nicht geschafft hat, Bush aus dem Weißen Haus zu treiben.
Meiner Einschätzung nach ist da schärfste Kritik wie die Moores kontraproduktiv. Denn ab einer gewissen Schärfe wird Kritik am Präsidenten als Kritik an den USA wahrgenommen, gleichviel wie spezifisch ihr Inhalt ist. Es fühlten sich also vielleicht manche Amerikaner durch den Film angegriffen und deshalb dazu genötigt, Bush zu wählen.

Der neue Film von Moore nun also klärt polemisch über das us-amerkanische Gesundheitssystem auf:
Gesundheit ist eben eine Frage des Geldbeutels, Überleben manchmal auch.
Und Kuba erscheint im Vergleich zu den USA als das Paradies.

Caipiparty im Havanna

Wer sich für den Wildwechsel zur Tageswende im Luna Club in Stimmung bringen will, der kann ja heute ab 20.00 Uhr das Havanna aufsuchen. Da ist nämlich Caipiparty.
Viel ist dagegen nicht einzuwenden, allerdings doch ganz entschieden dies: Es glauben ja doch sehr viele Menschen, Caipirinhas stammten aus Mexiko. Jetzt werden auch noch manche glauben, sie hätten im Reiche der Castros ihren Ursprung.
Aber sie sind nun mal eine brasilianische Kreation.
Und man sieht dem Worte doch auch an, daß es portugiesisch, nicht spanisch, ist.

Wildwechsel im Luna Club

Wildwechsel – so nennt sich das Event, das in der Nacht von heute auf morgen im Luna Club stattfindet. Techhouse wird sich dabei in die Ohren bohren.
Wir aber fragen uns, was es mit dieser Bezeichnung auf sich hat.
Der Wildwechsel auf unseren Straßen ist bekanntlich ein erhebliches Verkehrsproblem.
Da hat schon mal der eine oder andere gesagt: „Na, dann legt doch einfach Zäune um die Straßen!“
Das aber, Damen und Herren, ist keine gute Idee. Denn dann wäre das Wild ja in all seinen Aktivitäten auf ein kleines Gebiet beschränkt. Und das würde zu Mangel an ReKombination des Erbguts führen, im schlimmsten Fall zu Inzest. Derlei aber wiederum hat Erbschäden zur Folge.
Beim Wildwechsel geht es also um Sex.
Und eben das scheint man auch bei der Benennung dieser Veranstaltung im Sinn gehabt zu haben.
Aber, Herrschaften, sollte man denn Angehörige des anderen Geschlechts als Wild beteachten?
Ist das nicht sexistisch?
Die besorgte Frage muß in diesem Zusammenhang gestattet sein, nicht wahr?
Aber natürlich wollen wir niemanden davon abhalten, dann dort und danach seinen / ihren Spaß zu haben.

Boris Geißler längst nicht so schlau wie Heiner

Das kann man wohl sagen.
Sehen wir uns doch einfach mal an, was der Mann in einem Kommentar der Kieler Nachrichten vom 1.11. schrieb:

„Im Tiefbauamt wird gelächelt: Von allen Ämtern im Dezernat für Umwelt und Stadtentwicklung hat man die Kienbaum-Vorschläge am glattesten überstanden.“

Und wenn ein Tiefbauamt glatt ist, dann freui man sich? Muß einem ja gesagt werden.
Weiter im Text:

„Der Vorschlag, Planung und Bau von Hafen- und Uferanlagen vermehrt aus städtischer Hand zu geben – abgebügelt. Das Ansinnen, Verkehrs(entwicklungs)-Planung an die Stadtplanung abzugeben – gestoppt. Wie das? Ganz einfach: Die Verwaltung kann, wenn sie darf. Das Tiefbauamt hatte einen Alternativvorschlag zu Kienbaum für den eigenen Bereich vorgelegt, zum Teil identisch mit Kienbaums Vorschlägen, aber ohne die wildesten Auswüchse. Stärker geht´s dem Stadtplanungsamt an den Kragen …“

Soso, dem Tiefbauamt geht es also auch an den Kragen, nur eben nicht so stark. Es muß mit besagter Glätte zusammenhängen. Daher ist der Kragen des Tiefbauamtes schwerer zu fassen.

Was sagt Klaus Kramer denn nun schon wieder?

Klaus Kramer, der notorische Kommentator der Kieler Nachrichten, hat wieder zugeschlagen. Und zwar auf Seite 2 der gestern erschienen Ausgabe. Wir zitieren:

„Der Endlos-Streit der Großen Koalition über das Betreuungsgeld ist ein Paradebeispiel für politische Trickserei auf Kosten der Bürger. Nach monatelangem Drängen der CSU hat Familienministerin von der Leyen nachgegeben und auch denjenigen Eltern, die ihr Kleinkind zuhause erziehen, eine monatliche Zahlung zugesichert.
Allerdings mit dem wichtigen Hinweis, dass die Voraussetzungen für diese Zahlungen in einem weiteren Gesetz zu regeln sind. Dieses Gesetz soll allerdings nicht mehr in der laufenden Legislaturperiode verabschiedet werden. Der nächste Bundestag ist aber nicht an Vorgaben gebunden, die vom vorherigen nicht in Gesetzesform gegossen wurden. Das wiederum bedeutet: Das Versprechen von der Leyens ist wertlos, das Betreuungsgeld genauso unsicher wie zuvor.“

Na, das hat doch mal ausnahmsweise Hand und Fuß. Einer der wengen lichten Momente Kramers.
Wenn auch kein einziger Satz in zitiertem Kommentar von einem Geistesmenschen stammen könnte.

Frühstück ohne Kieler Nachrichten ist wie Krimi ohne Kommissar

Wer sagt denn sowas?
Ich doch nicht!
Nein, das ist ein Slogan, mit dem die KN neuerdings auf Plakaten für sich werben.
Und auch dies ist mal wieder ein Beispiel dafür, daß man in Kiel glaubt, das Geld für die Dienste einer Werbeagentur sparen zu können.
Denn stellen wir uns doch mal folgende Fragen:
Welche ist die berühmteste Serie der Krimiliteratur?
Richtig, Arthur Conan Doyles Erzählungen und Romane, in deren Mittelpunkt Sherlock Holmes steht.
Und wie heißt die beste Fernsehkrimi-Serie aller Zeiten?
Natürlich „Magnum“.
Und was haben die genannten Werkfolgen gemein?
Sie kommen reichlich oft ohne Kommissar oder ähnliches aus.
Was also vermittelt uns dieser Webeslogan?
Daß wir beim Frühstück (und sonst natürlich auch) auf die KN verzichten können.
Die Kieler Nachrichten betreiben Anti-Werbung, und das ist mal etwas, worüber wir uns im Zusammenhang mit dieser Zeitung freuen können.

Elmschenhagenerinnen-Witz revisited

Folgenden Elmschenhagenerinnen-Witz habe ich zwar hier schon erklärt, aber eben noch nicht vollständig:

http://kiel-blog.de/26.09.2007/gleich-der-zweite-elmschenhagenerinnen-witz/

Es kommt nämlich noch was dazu, das aus genannter Erklärung folgt:
Der Hörer/Leser des Witzes hat bislang gedacht, der Witz sei ihm zu blöd, nach der unerwarteteten Erklärung nun aber weiß er, daß er ihm zu hoch war.

Und er zeigt Größe, wenn er arüber lachen kann.

Vom durch den Kakao Ziehen des Edeka-Personals

Eines der meistbesuchten Lebnsmittelgeschäfte in Kiel dürfte Edeka im Sophienhof sein. Daher wollen wir uns heute mal der zentralen Werbeaktion des Unternehmens widmen, wenn auch diese Aktion wohl leider nicht auf Kiel beschränkt ist.
Ich meine den Slogan, den alle Mitarbeiter auf ihren Hemden zu tragen gezwungen sind:

„Wir lieben Lebensmittel“

Warum tut die betreffende Gewerkschaft nichts dagegen?
Oder tut sie vielleicht was, ohne daß es bislang an die Öffentlichkeit gelangt ist?

Jedenfalls entsteht der Eindruck – vermutlich zu Unrecht -, daß es den Gewerkschaften nur um Kürzung der Arbeitzeiten und Erhöhung der Löhne gehe, nicht aber um das psychische Wohl und die Würde derer, deren Interessen sie zu vertreten haben.
Daher hier nun Klartext:
Mit genanntem Slogan werden die Lohnabhängigen zu einem Bekenntnis gezwungen.
Und es ist nicht irgendein Bekenntnis, sondern eines von höchster Intensität: ein Bekenntnis zur Liebe.
Vollkommen wird die Entwürdigung dadurch, daß dieses Bekenntnis absurd ist.
Lebensmittel heißen ja nicht von ungefähr so. Sie sind eben Mittel zur Aufrechterhaltung/Fortsetzung des Lebens. Es mag zwar sein, daß der Geschmack des einen oder anderen Lebensmittels manchen in den siebten Himmel versetzt, aber dann liebt er es eben als Genußmittel, nicht als Lebensmittel. Klar?

Wir können hier nur aufklären. Das weitere liegt bei anderen.

KOT-Tag in der Bergstraße

Es gibt ihn tatsächlich: den KOT-Tag in der Bergstraße.
Und es ist der Donnersatag. Das soll soviel heißen wie:
Es gibt dann im Tucholski-Komplex Korn, Ouzo und Tequila zu einem günstigeren Preis.
Korn, Ouzo, Tequila: KOT eben.
Aber ist denn niemandem aufgefallen, daß diese Abkürzung, dieses Akronym, als Wort gelesen, eine sehr unappetitliche Bedeutung hat?
Es ist kaum zu glauben, aber es muß wohl so sein. Denn wer trinkt schon gern, wenn er dabei an Exkremente denken muß?
Manche Geschätsleute in Kiel sind sich leider nicht im Klaren darüber, wie nötig sie eine Werbeagentur haben.
Ich sage nur „Steiß kahl“, und schon sind wir wieder beim Thema.

Halloween in Kiel

Das war ja mal wieder nichts! Diese schöne amerikanische Tradition hat in Kiel und im Rest der Republik immer noch nicht Fuß gefaßt.
Jetzt kommt der Chor der kritischen mündigen Bürger und singt:

„Man muß auch nicht alles aus den USA übernehmen.“

So, nun zieht er vorüber, der Chor.
Besser für ihn.
Was ich sagen wollte:
Als nun also Kinder in Kiel von Haus zu Haus gingen und „Süßes, sonst gibts Saures“ riefen, bekamen sie oft ein erstauntes „Wie bitte?“ zu hören. Die Älteren können damit eben noch nichts anfangen.
Vielleicht haben die noch nicht einmal den Klassiker von John Carpenter gesehen.
Aber vielleicht wird es ja noch langsam was mit dem vorchristlichen Halloween-Fest in unserer Gegend.
Eine bessere kompensatorische Übersetzung von „trick or treat“ als „Süßes, sonst gibts Saures“ fällt jedenfalls auch mir nicht ein.

Der Himmel stürzt ein

So heißt der Film, der am 29.9. um 17.30 Uhr im Kommunalen Kino zu sehen sein wird.
Es ist ein norwegischer Film, der als Tragikomödie über Freaks angekündigt wird.
Aber sind skandinavische Filme nicht fast immer tragikomische Filme über Freaks – heiter-ernst-besinnliche Filme über komische Käuze?
Oder kommt uns das nur so vor, weil eben nur solche Filme aus Skandinavien in Deutschland einen Verleih finden?
So wie man aus Frankreich ja immer nur die Dialogfilme importiert und das vielleicht wirklich Interassente links liegen läßt.
Zeigen sich in der Verleih-Politik Vorurteile gegenüber anderen Völkern?
Müssen die Skandinavier immer nordisch-schwermütig sein, diese ihre Schwermut aber leichtnehmen, weil das Klima es nach Ansicht der Deutschen so will?

„Das sind so Fragen.“

Robert Gernhardt in einem anderen Zusammenhang.
Der Film mag ja dennoch nicht ganz übel sein, aber wer Death Proof noch nicht gesehen hat und nur 5 € übrig hat, der entscheide sich bitte für Tarantino.

Schmetterlingsmosh

Die Schaubude präsentiert am 29.9. ab 22.00 Uhr
„Schmetterlingsmosh“.
Tja, wer kennt das nicht?
Ich zum Beispiel.
Zugegeben, das Wort ist wunderschön. Mein liebstes deutsch-englisches Kompositum.
Aber was soll es bedeuten.
Leider gibt auch die Site der Schaubude nicht Auskunft darüber.
So, hab gerda (von wegen „gerda“ – „gerade“ mein ich!) mal per Mail nachgefragt und werde Euch vom Ergebnis in Kenntnis setzen. Das könntet Ihr zwar auch selbst tun, aber so habt Ihr es bequemer.

Peter Paul Klukowski – der Busfahrer unseres Vertrauens

Die Rede war hier bereits von einem Busfahrer der Autokraft, der im Kielius für Unterhaltung sorgt:

http://kiel-blog.de/27.02.2007/peter-paul-glukowski-ein-busfahrer-von-gottes-gnaden/

Nun hat er den Artikel offenbar gelesen.
Und das Ergebnis:
Seine Ansage hat sich ein wenig verändert. Er sagt jetzt nicht mehr „Glukowski“, sondern „KLUkowski“.
Die erste Silbe hebt er offenbar hervor, um noch klarer zu machen, daß der erste Laut kein g, sondern ein k ist.
Nun ja, wenn es dadurch auch nicht klarer wird: Klar macht es Peter Paul uns dadurch, daß er das k nicht mehr norddeutsch aufweicht, was schließlich zu dem Mißverständnis unsererseits führte, sondern richtig knallen läßt.
Tja, liebe Leute, das Kiel-Blog zeigt Wirkung.

Elbtonal Percussion

Am 27.9. um 20.00 Uhr ist im Kulturforum wieder Jazz-Zeit.
Vier Männer sind es, die die Band Elbtonal Percussion bilden, und dem Namen entsprechend sind sie ausgestattet. Das Quartett arbeitete bereits für ein Album mit dem renommierten Vibraphonisten Christopher Dell zusammen.

Kramer selbstkritisch?

In der Ausgabe der Kieler Nachrichten vom 19. September überschreibt Klaus Kramer (wenn er es denn selbst war, der die Überschrift wählte) einen Kommentar mit den Worten

„Schlechter Witz“.

Derart vernichtende Kritik an seinem eigenen Kommentar wäre löblich, aber leider hat Kramer das wieder völlig anders gemeint:

„Der Gesetzentwurf der Justizministerin ist ein schlechter Wirtz. Es soll nicht etwa derjenige bestraft werden, der sich zum Terroristen ausbilden lässt, der im Umgang mit Waffen und Sprengstoff geschult wird, der gedrillt wird, wahllos Menschen zu töten. Bestraft werden soll nur, wer nachweislich mit terroristischen Absichten nach Hause kommt.“

Oder ist es vielmehr ein schlechter Witz, daß Kramer von den Obliegenheiten des Rechtsstaates offenkundig kaum eíne Ahnung hat?

Auch Ralf Abratis soll in diesem Blog nicht unerwähnt bleiben

Der ist nämlich am 20. September in den Kieler Nachrichten mit einem Kommentar vertreten.
Wir zitieren:

„Das hätte man dem United-Internet-Team Germany vor wenigen Wochen wahrlich nicht zugetraut, denn die erste deutsche America´s-Cup-Kampagne war das elegische Pseudonym für Pleiten, Pech und Pannen.“

Und wo er schon gerade davon spricht, kann er es natürlich nicht untrlassen, einen eigenen Doppelschnitzer zu präsentieren: Nicht „Pseudonym“, sondern „Synonym“ meint er, und selbst das könnte unter keinen Umständen elegisch sein. Weiter im Text:

„Doch die Teamführung zog aus dem lange Zeit blassen Auftritt ihre Lehren, überraschte seit dem frühen Ausscheiden beim vergangenen Cup durchweg mit positiven Nachrichten.
Jetzt hob sie das deutsche Segel-Engagement auf ein ganz anderes Niveau. Mit der Verpflichtung von Jochen Schümann als Teamchef, Audi als zweitem Hauptsponsor und Porsche als Technologiepartner scheint der neuen Kampagne alles möglich, was der vorigen verwehrt blieb: Es könnte sich zu einer Sportangelegenheit von nationalem Interesse mausern.“

In der Mauser heißt die Kampagne also „das“ Kampagne. Danach hört sie auf das zauberhafte Wortgefüge „Sportangelegenheit“.

Doch, dieser Abratis erreicht durchaus Kramer-Niveau.

Muschelwoche ab Freitag

Ab dem kommenden Freitag ist wieder Muschelwoche am Bootshafen.
Es wird eine verlängerte Woche sein, denn das übernächste Wochenende gehört auch dazu. An den Wochenenden sowie am Mittwoch stehen die Angebote bereits ab 12 zur Verfügung, an den anderen Tagen ab 17.00 Uhr.
Allerdings spräche auch nichts dagegen, sich auch mal am um Mitternacht ein paar Muscheln zu genehmigen und dazu ein passendes Bier (Stout oder Porter) zu schlürfen.
Aber leider ist 23.00 Uhr an jedem Tage Ende der Veranstaltung.
Na ja, in Kiel gibt es meines Wissens auch sonst kein Restaurant, das durchgehend oder zumindest bis nach Mitternacht geöffnet ist.
Habe ich jetzt eine Marktlücke entdeckt?
Oder irre ich mich vielleicht sogar?
Eben sicherheitshalber ne Google-Suche gemacht. Es scheint da wirklich nichts zu geben.

Sicherheit auf der Gablenzbrücke

Nun sieht man also immer deutlicher, wie die neue Gablenzbrücke neben der alten Gesalt annimmt, und zwar genau die Gestalt der alten.
Inzwischen ist das Gefühl der Mulmigkeit bei mir geschwunden, wenn ich über die Brücke fahre.
Hat es sich bei anderen vielleicht noch verstärkt, als sie von dem fatalen Brückeneinsturz in den USA hörten?
Na ja, wenn man sich an der Gablenzbrücke so umguckt, dann scheint doch dort jede Menge sicherheitstechnische Kompetenz präsent.
Und das schafft Vertrauen.