Wie gelingen Spätzle

So, es ist ein letztes Mysterium beim Kochen sozusagen: Selbstgemachte Spätzle. Ich selbst habe echt lange experimentieren (oder üben) müssen, bis es geklappt hat. Am Anfang war es zum verrückt werden: Entweder waren sie zu matschig, oder zu hart, die Konsistenz einfach immer mies. Die Erfahrung kommt dann mit der Zeit, und man hat einfach ein Gefühl dafür. Wie bei Pfannkuchen: Bei denen schaue ich schon lange nicht mehr aufs Rezept.

Wie macht man es also richtig? Man nehme Spätzlemehl. Das ist Pflicht. Denn normales Mehl, damit wird es einfach nichts. Dazu noch kaltes Wasser, Salz und etwas Mineralwasser. Damit werden die Nudeln dann schön fluffig, ein kleiner Geheimtipp. Den nutze ich übrigens auch für Pfannkuchen. Die Gefahr, dass die Spätzle dann zu hart werden, ist dann eher gering. Damit steht auch schon das Grundrezept. Variieren kann man dann auch: Alles mögliche kann man mit dem Spätzle Teig kombinieren. Allerlei Gemüsearten wie Spinat, Kürbis usw. Mangold, Lauch, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Versuchen Sie sich erst einmal am Grundrezept. Denn es wäre schon schade, wenn sonstige Zutaten auch noch „versaut“ sind.

Ich selbst nehme es nicht so genau, was die Form angeht. Ein paar dickere Spätzle sind nicht so schlimm, finde ich. Grundsätzlich gilt: Den Teig eher schlagen als rühren. Man kann natürlich auch ein Ei hinzugeben.

Zur Hilfe kann man auch Pressen nehmen: https://spaetzlepresse.org. Auf der Webseite sind auch ein paar Tipps mit dabei. Wie merkt man denn nun, wann die Spätzle im kochenden Wasser fertig sind? Das ist ganz einfach: Sobald sie oben schwimmen, sind sie gar. Ein Tipp noch: Diese Regel gilt nicht, wenn der Topf vollgestopft ist mit Nudelteig. Lieber nach und nach die Spätzle ins Wasser geben. Damit dann nicht alles kalt wird, kann man die fertigen Nudeln im Ofen warm halten. Für mich ganz klar: Spätzle – eines meiner absoluten Favoriten! Zusammen mit einem schönen Schweinebraten, Gulasch oder so etwas. Wunderbar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.