Kontrolleure der KVG – an denen kann man sich Hände und Füße wärmen

Heute bin ich auf einer Fahrt gleich zweimal kontrolliert worden.
Sonst vergehen ja ganze Wochen, in denen das nicht geschieht. Aber das ist nichts als Zufall, nehme ich an.
Lustig ist es aber immer wieder, wie die Kontrolleure da so auffallend unauffällig an den Haltestellen warten, daß einige aufmerksame Leute dann doch noch rechtzeitig aufspringen und aussteigen. Sei´s drum, manche werden eben doch erwischt. Es vergeht, wenn man es recht bedenkt, kaum eine Kontrolle, bei der niemand erwischt wird.
Professionell gehen die Kontrolleure aber nicht eben vor:
Es sind jeweils drei, und die teilen den Bus für die Kontrolle untereinander auf.
Aber offenbar machen sie sich nicht immer klar, wo die Grenzen sind. Typisch ist es daher, daß ein Kontrolleur, der vorn mit dem Prüfen angefangen hat, wenn er hinter der ersten Tür angekommen ist, allen Ernstes fragt:
„War hier schon?“

Die Frage geht, wohlgemerkt, jeweils an einen Fahrgast, nicht etwa an einen Kollegen!
Und, Damen und Herren, ist denn das nicht hirnrissig?
Heißt das nicht: Ich vertraue Ihrer Aussage, daß Sie schon kontrolliert worden seien, obwohl ich Ihnen ja grundsätzlich immer zutraue, daß sie schwarzfahren“?
Doch, das heißt es.
Ist man sich seitens der Kontrolleure dieser Widersinnigkeit nicht bewußt?
Bei nächster Gelegenheit werde ich mal fragen. Und dann sage ich Euch natürlich bescheid.