Döner-Diskothek in der Pumpe (desöfteren)

Klingt kraß, nicht wahr?
Sieht auch kraß aus, das Wort kraß mit ß, daß man ja sonst immer nur mit ss geschrieben sieht.
Aber uns im Kiel-Blog soll die Rechtschreibreform, die, wie Hermann Gremliza sagte, mit der des Sozialstaates gemein hat, daß in beiden Fällen Abschaffung gemeint ist, nicht kümmern.
Sagt mal, sind Euch solche Sätze eigentlich zu lang und daher unbequem zu lesen?
Ich kann auch kürzer.
Also:
Döner-Disco.
Nur für Türken?
Wohl kaum.
Eben auch für Deutsche türkischer Abstammung.
Und Deutsche deutscher Abstammung.
Und überhaupt alle.
Gibt es dort aber tatsächlich Döner?
Dagegen wäre zweierlei einzuwenden:
1. daß sie nicht schmecken
und
2. daß sie zu Boden ziehen und müde machen.
Und wer kann dann noch tanzen?

2 Gedanken zu „Döner-Diskothek in der Pumpe (desöfteren)

  1. Shinichi

    Ich finde, dass wenn die neue Rechtschreibung Gültigkeit hat, diese verwendet werden sollte. Zwar wurde das ß nicht abgeschafft und teilweise nochverwendet, wie BUßgeldkatalog, aber krass und dass sollten weiterhin nach neuer geschrieben werden. Es sieht einfach nur komisch aus und mitlerweile liest sich das schlechter, weil die Wörter einen wegen der Ungewohnheit bremst.

  2. Stefan Morschheuser

    Das ist ein Argument.
    Aber auch das von mir zitierte ist doch nicht ohne.
    Das mit dem „Bußgeld“ entspricht sowohl der alten als auch der neuen Schreibung, denn auf langen Vokal folgt auch in der neuen Schreibung niemals ss.

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