Über den Wolken… (oder zumindest fast)

Seitdem Kiel nunmehr leider nur noch mein Wochenendwohnsitz ist, entdecke ich neue interessante, historische Aspekte dieser Stadt. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass ein Wahrzeichen Kiels ausgerechnet eine Seilbahn war.

Diese überquerte nämlich  in den 70er und 80er Jahren den alten Bootshafen und verband das Gebäude des Kaufhauses Weipert, dem heutigen LEIK, mit einem Parkhaus, etwa dort, wo sich heute das C&A Gebäude befindet. Besonders bei Kindern war die Fahrt mit den beiden Kabinengondeln eine Attraktion. Angeblich sollen sich bis zu 50 Meter lange Schlangen gebildet haben und insgesamt über 3 Millionen Personen damit befördert worden sein, so die Infos mit tollen Bilderm bei cable-car.de. Der Betrieb wurde schließlich aus Kostengründen eingestellt, aber die Bahn hat sich doch erstaunlich lang gehalten.

Das die Idee einer Seilbahn immer noch sehr attraktiv ist, sieht man auch daran, dass im Hochseilgarten am Falkensteiner Strand eine Seilbahn gebaut wurde, mit der man sich von den Bäumen auf einer Art schwebendem Snowboard abseilen kann. Ob wohl dafür extra Schleswig-Holstein sein so genanntes Landesseilbahngesetz erlassen hat…

Tja, im Moment träume ich eher von einem Fahrstuhl in meinem jetzigen Wohnhaus, um meine Bier- und Wasserkästen zu transportieren. An dieser Stelle möchte ich noch eine Seite zur Wohnungssuche empfehlen, mit der ich sehr gute Erfahrungen gemacht hab (abgesehen von der Entscheidung für eine fahrstuhllose Wohnung).

Ein Gedanke zu „Über den Wolken… (oder zumindest fast)

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