Sanierung der Margarinefabrik, oder wie sich Klink mal wieder selbst saniert

Die endgültige Sanierung der einstigen „Sorgen-Inmobilie“ geht zügig voran.
So, oder ähnlich, stehts im Kieler Staatsblatt „KN“.
Na endlich, mag der geneigte Leser dann denken, endlich passiert dort mal was.
Im Prinzip richtig, aber wer sich mit der Person des Friseurs und Immobilien-Spekulanten Wolf-Dieter Klink beschäftigt, fragt sich wieso und warum nicht früher? Und was ist eigentlich mit seinen anderen Immobilien?
Nicht nur, dass fast alle, in der „KN“ aufgeführten „Schäden“, der alten Seibel-Fabrik auf die Unfähigkeit und Spekulation des Herrn Klink zurückzuführen sind; schaue sich doch mal wer die anderen Objekte dieses Herrn an.
Zum Beispiel die Häuser in der Lauenburgerstr..
Wohnungen, in welchen Reparaturen ohne Zahl anstehen. Nicht funktionstüchtige Heizungen und Duschen sind dort noch das harmloseste.
Dort müssen z.B. Mieter, trotz korrekter Mietzahlungen, ständig mit Einbruchsversuchen, angeordnet durch die Hausverwaltung des genannten Herrn, rechnen.
Begründung z.B.: „Wir dachten hier wohnt niemand mehr!“
Aufgebohrte Türschlösser, total verwahrloste Wohnungen und horrende Mieten sind bei diesem Herrn an der Tagesordnung.
Dazu kommt die mehr als unfähige Hausverwaltung Klink, deren größtes Problem in der Freihaltung des Parkplatzes ihres Chefs, vor der Tür der Verwaltung in der Bahnhofstr./Zum Brook (gleich hinter der genannten alten Margarine-Fabrik), besteht.
So jedenfalls erging es mir, vor ca. 4 Jahren, als ich versuchte, mittels Gespräch, wenigstens meiner Dusche nach monatelanger Funktionsunfähigkeit wieder zum „Fluss“ zu verhelfen.
Beim vorherigen Einzug durfte ich tütenweise Rattenscheisse aus meiner zukünftigen Behausung entfernen. Eine total verwüstete Wohnung ohne Eingangstür, nur noch fragmentarisch vorhanden, ein Klo, bei welchem jeden Moment ein Absturz durch den durchgefaulten Boden gegeben war, und ein ebenso verdrecktes Treppenhaus waren da nur die harmlosen Nebensächlichkeiten.

Kaum auf dem, in keiner Weise gekennzeichneten, Parkplatz vor der Tür der „Verwaltung“ eingeparkt, kam ein Angestellter dieser „Hausverwaltung“ herausgestürmt und erklärte mir wort- und gestenreich, dass ich dort unter keinen Umständen jemals zu parken hätte, dieser Platz sei nur Herrn Klink vorbehalten!
Als ich erwiderte, dass dies nirgendwo erkenntlich sei, wurde mir erklärt dass das auch nicht notwendig sei, da Herrn Klink ja schließlich der gesamte Strassenzug gehöre.
Ein derartiges Engagement der Mitarbeiter hätte ich mir mal bei ihrer regulären Tätigkeit gewünscht.

Nach rund 12 Monaten in diesem Rattenloch hatte ich schlicht die Schnauze voll und bin ausgezogen.
Immerhin habe ich dadurch auch die andere Variante eines Vermieters kennenlernen dürfen.
€ 5,50 warm pro qm, in einem absolut gepflegten Haus in bester Lage Kiels!
(Hallo Herr Klink: Es geht auch anders!)
Wie mir von derzeitigen Bewohnern dieser Häuser mitgeteilt wurde hat sich an den Zuständen dort nicht wirklich etwas geändert!

Wie dem auch sei, was kann mensch von einem Barbier schon erwarten? Nicht umsonst wurden schon in grauer Vorzeit Barbiere als Scharlatane und Aufschneider aus den Städten gejagt!
Nein, damit meine ich nicht die, meist für einen Hungerlohn (z.B. in den Klink´schen Salons) ehrlich arbeitenden Handwerker!!

Nun würde mich nur noch interessieren wieviele €uronen diesem Herrn jetzt für diese, ach so tolle, Sanierung, aus dem Stadt- und Staatssäckel wieder in seinen Allerwertesten geschoben werden.

Ein Gedanke zu „Sanierung der Margarinefabrik, oder wie sich Klink mal wieder selbst saniert

  1. Stefan Morschheuser

    Intessante Frage.
    Wer ist übrigens als erster auf die schöne Bezeichnung Euronen gekommen?

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