Eurovision Song Contest oder

Eurovision Song Contest oder Rhythmische Sportgymnastik

Egal ob mensch die Musik der Finnen mag, auch egal ob mensch ihre Erscheinung erschreckend oder lächerlich findet; ein dreifach Hurra zu ihrem Sieg bei dem Eurovision Song Contest 2006.

Kaum etwas anderes hätte diese lächerliche Veranstaltung besser entlarven können.
Abgesehen von einer drittklassigen Country (?)- Truppe, welche es ohne den Bekanntheits-Bonus des TV-Profi Dittrich nicht mal in den Vorentscheid geschafft hätte, sah die Sendung doch mehr nach rhythmischer Sportgymnastik mit schlechten Gesangseinlagen aus.

Und wer wollte denn tatsächlich einen Dolly Buster, pardon, Parton-Verschnitt, alias Jane Comerford (hoffentlich bald Immerfort), in rosa Puffärmelchen sehen?

Und dann das Gejammer über die Punkteverteilung. Von wegen, da hätten sich die Ostblock(?)-Länder gegenseitig die Punkte zugeschoben.
Der überwältigende Sieg der Finnen beweist doch das Gegenteil.
Lediglich aus Armenien und Monaco gab es keine Punkte für sie. 10 Punkte aus Ungarn und Litauen, oder sogar 12 aus Polen, Griechenland usw. sprechen eindeutig für sich.

Fazit: 1. es gibt einen gesamteuropäischen Humor!
2. es gibt auch schon „echte“ Europäer, nämlich unsere Jugend
3. die TV-Anstalten sollten sich doch mal an den echten Zuschauern orientieren. Musiksendungen für Kalkleisten gibt es schließlich zuhauf