St. Pauli kann Holstein nicht Bezwingen

Über 19.000 Zuschauer – das war die nicht ganz unimposante Kulisse am Millerntor in Hamburg, als die Mannschaft von Holstein Kiel dort auflief.
Kiel ist eben auch in einer Fast-Weltstadt wie Hamburg eine Attraktion.
Nun ja, das ist zwar ein wenig übertrieben, aber die Anhänger des ja durchaus sympathischen FC St. Pauli wußten am Osterwochenende, was die Stunde geschlagen hatte: Entweder würden die Kieler bezwungen, oder es wäre Essig mit der Auferstehung, vulgo dem Aufstieg in die zweite Liga.
Tja, und nun ISSES Essig.
Weil Holstein den sogenannten oder auch Kiez-Kickern ein sogenanntes oder auch Remis abtrotzte, wie man so sagt.
(Dauernd muß ich ich von diesen Formulierungen distanzieren – der Fußball-Slang ist meist nicht schön, aber bisweilen kann man nicht auf ihn verzichten.)
Das Ergebnis ist aller Ehren wert, und auch Frank Neubarth, einer der Spieler des Goldenen Zeitalters von Werder Bremen, hat erkannt, daß seine Mannschaft, die ja auch die unsere ist, immer noch gute Chancen auf den Aufstieg hat.
Das Team hat Klasse!
Das Team hat Willen!
Das Team hat Neubarth!
Und es hat die besten Fans im östlichen Holstein, wenn nicht gar in ganz Holstein, wenn nicht gar in ganz Schleswig-Holstein, wenn nicht gar in ganz Nordelbien, wenn nicht gar in ganz Norddeutschland, ja vielleicht ist in our whole galaxy which we call the Milky Way kein Verein zu finden, der Fans hat wie …
Aber wir wollen mal nicht übertreiben.