Archiv für den Monat: Januar 2011

Krumme Beine & schiefe Schuhe – normal auf unseren Schulhöfen

Als ich am Donnerstag zufällig zur Schulschlusszeit in Schönberg unterwegs war und auf eine Freundin gewartet habe, kamen mir etliche Schulkinder entgegen. Mir ist beim Anblick der Beine bewusst geworden, wieviele Eltern sich überhaupt keine Gedanken darüber machen, wie ihre Kinder gehen,- bei 50% der Schüler erkennt man ganz leicht am Gang und an den Schuhen, dass die Füße nicht in Ordnung sind und es darum später zu ernsthaften Folgebeschwerden kommen wird.

Einen ganz natürlichen Gang und ein normales Abrollverhalten zeigen nur 30% der Kinder. Weitere 30% zeigen einen Innengang (führt zu Knie und Hüftbeschwerden) und 40% der Kids haben einen Außengang (führt zu schiefen Großzehen und oft zu Bein- und Kniebeschwerden).

In einer Aktion im Sommer 2009 in Schönbergs Einkaufsstraße wurden ganz viele Eltern die zusammen mit ihren Kids unterwegs waren, auf die Fußschwächen ihrer Kinder angesprochen. Es wurden sogar Untersuchungsgutscheine verteilt. Nur 5% der Eltern haben dieses Angebot gerne angenommen, andere wollten sich kümmern,- haben sie aber nicht, sonst würden die Kinder ordentlich laufen können.

Die Seite www.kinderbeine.de ist in unserer Region inzwischen sehr bekannt. Eltern, die sich diese Seiten anschauen, wissen ganz genau, wie man den Fußverfall von vorn herein vermeiden kann und vor allem, wie man Senkfüße, Knickfüße, unnatürliche Gangbilder etc. direkt und ganz einfach erkennen und therapieren kann.

Auf diesen Seiten wird in kürze auch eine Einlagenseite online gestellt, auf welcher man erkennen kann, welche Arten von Einlagen nutzen und welche sogar schaden. Kaum jemand weiß, dass das Rezept für „Maßeinlagen“ nicht bedeutet, dass die Einlagen wirklich individuell für den Patienten angefertigt werden. Tatsächlich stammen die meisten Einlagen aus einer industriellen Massenproduktion!

Kindereinlagen aus Weichschaum sind zum Beispiel für Knickfüße oft sehr gefährlich und beeinträchtigen das Gangbild in keinster Weise. Dennoch sind ausgerechnet solche Einlagen der Renner in der Verschreibungshitparade!
Sie fragen sich nun warum das so ist, oder ob das überhaupt so richtig ist. Die Antwort: Das hat wirtschaftliche Gründe und den Nachweis zeige ich Ihnen gerne in meiner Praxis am Schönberger Strand. Sie können gerne die Füße und Einlagen Ihres Kindes kostenlos testen lassen!
Heute (am Samstag) ist wieder eine offene Elternsprechstunde!

Nun ist die Katze aus dem Sack!
Anfangs wird sich der eine oder andere gefragt haben, wieso sich jemand die Beine und den Gang der Kinder anschaut. Das ist eine Berufskrankheit von mir….

Infos finden Sie auch im Schaufenster der Praxis am Schönberger Strand – schauen Sie einfach mal rein. Es lohnt sich!