Archiv für den Monat: August 2007

Gesund in 24217 (Raum Schönberg) Zwei Termine + mehr

die letzten Standspiele für Kids finden am Mittwoch, den 5. September ab 15.45h statt, sofern es das Wetter zulässt. Ansonsten + 1 Woche.
Wieder geht es um den allgemeinen Spaß am gemeinsamen Spiel und um eine optimale Bewegung. Die Eltern von neuen Teilnehmer erhalten selbstverständlich auch diesmal einen Bericht über eventuell vorhandene Auffälligkeiten am Bewegungsaparat, der Motorik und der Fuß- und Beinentwicklung.

Am Sonnabend den 8. September gibt es ab 15.00h den Tag der Fußgesundheit am Schönberger Strand. In diesem Jahr wird das Programm ausgeweitet,- die offene Laufschule für alle und zum Abschluss einen Schnack mit Snack, wo die Teilnehmer weitere Fragen stellen und untereinander diskutieren können.
In einem Bildvortrag werden die unterschiedlichen Gangbilder erklärt und der Teilnehmer lernt die Unterscheidung zwischen dem Normalfuß und Senkfuß, Plattfuß, Hohlfuß, Spreiz- und Knickfuß ganz einfach zu deuten. Ferner erfährt man grundsätzliches über den Innengang. Diese psychomotorische Fehlstellung der Füße und Beine während des Gehens ist ganz leicht therapierbar,- man muss nur wissen wie. Und dieses erfahren die Teilnehmer ebenfalls im Vortrag, ferner werden die möglichen Folgeschäden beschrieben.
Zum Programm des Tag der Fußgesundheit geht es nach dem Vortrag weiter mit Bewegungsübungen sowie bewusst gesund barfuß auf Naturböden (am Stand und auf dem Deich) laufen. Das Ende ist in diesem Jahr offen!

In diesem Jahr ist die Veranstaltung nicht nur für Eltern mit Kindern gedacht, sondern für Jedermann.
Bereits angemeldet sind Gäste aus Thüringen und dem Saarland,- die weiteste Reise tritt ein Mann aus der Schweiz an, der in den Internet- Fachforen erfahren konnte, dass man mit der richtigen Therapie sämtliche Fuß- und Kniebeschwerden schnell und einfach abstellen kann.

(In diesem Jahr konnte bei elf Kindern aus sämtlichen Gegenden aus Deutschland und bei einem 10 Jährigen Stakendorfer eine anversierte Fußoperation durch die von mir angebotene Einlagentherapie, die sich stark vom üblichen Weg Arzt > „Kasseneinlagen“ unterscheidet, vermieden werden. Nicht nur wegen der angebotenen Erfolgsgarantie kommen regelmäßig Familien und Sportler aus ganz Deutschland zu mir nach Stakendorf – siehe u.a. den Pressebericht HIER).

Wer an diesem Tag verhindert ist, findet viele einfach ohne fachchinesisch beschriebene Infos unter www.fussgesundheit.info im Internet.

Das Jahr 2007 ist zum Jahr des gesunden Kinderfußes auserkoren,- bis zum 31.12.2007 gibt es in 24217 eine Gangbilderkundung, Fußdiagnose und Tipps zum Schuhkauf für Kinder und Jugendliche völlig kostenlos und unverbindlich- ein Termin und nähere Infos bekommt man unter Tel. 04344- 412 351

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Herr

Baltic Hurricanes im Soll

Nach den mächtigen Verstärkungen sind die Baltic Hurricanes, unsere inzwischen erstklassige Football-Mannschaft, im Soll. Nicht mehr und nicht weniger.
Es hat ganz den Anschein, als sei diese Liga nicht nur regional unterteilt – auch was das Leistungsvermögen betrifft, gibt es einen deutlichen Schnitt. Sowohl im Norden als auch im Süden haben wir es mit Zweiklassen-Gesellschaften zu tun.
Nur gut, daß das Kieler Team zur oberen Hälfte gehört. Die Meisterschaft scheint zwar noch sehr weit entfernt, aber zu einem Sieg am 18.8. gegen die Dresden Monarchs sollte es langen.
Und wer weiß – wenn sich die neuen Kräfte besser eingespielt haben, ist vielleicht noch so manche Überraschung möglich in dieser Spielzeit.

Gott liebt die Narren

Ein Stück dieses Titels wird zum Beispiel am 15.8. ab 20.00 Uhr im polnischen Theater aufgeführt.

Es handelt sich um ein Schauspiel über Zwillinge, die es trotz sehr geringer Geistesgaben, aber eben mit Gottes Hilfe an die Spitze eines Staates gebracht haben.

Herrschaften, das war nur ein Scherz.
Aber schaut dennoch mal rein. Das polnische Theater bürgt für Qualität.

Wer geht mit über 30 noch auf den Zwutsch?

Das ist zugegebenermaßen eine recht provokante Frage, nicht wahr?
(Heißt es übrigens „Zwutsch“ oder „Swutsch“?)
Aber man muß doch eingestehen, daß in diesem Alter weit weniger Menschen regelmäßig auf die Piste gehen, als es Menschen tun, die um zwanzig Jahre alt sind.
Da trifft es sich doch außerordentlich schlecht, daß am 11.8. gleich zwei Ü-30-Veranstaltungen in Kiel angeboten werden: im Holsteiner und in der Traum GmbH. Und beide beginnen auch noch um 22.00 Uhr.
Vielleicht sollten die Veranstlater mal ihre Events koordinieren, um nicht kommerzielle Selbsttötung zu begehen.

Shooter in der Brücke

Das Billig-Kino in der Brücke zeigt ab dem 9.8. den Film Shooter von Antoine Fuqua.
Für nur 1.99 € kann man hier also diesen Film sehen, der erst vor einigen Monaten in den aktuellen Kinos lief.
Und es lohnt sich, Damen und Herren.
Ein jetzt schon klassisches B-Movie ist dieser wunderschöne Politthriller. Zweitbester Film des Jahres bis jetzt (hinter Tarantinos Death Proof).

THW ist nicht so beliebt wie allgemein angenommen

Die These gilt es nun natürlich zu belegen.
Es geht mir dabei nicht darum, daß die Leute, die nach einem Spiel des THW aus der Ostseehalle kommen, trotz eines Sieges selten begeistert aussehen – der Grund dafür ist einfach, daß der Sieg meist programmiert ist.
Vielmehr glaube ich, daß der Zuschauerzuspruch, das beständige Ausverkauftsein der Ostsseehalle bei Spielen des THW also, täuscht.
In der Zeit, als die Ostseehalle nur 6700 Menschen Platz bot, führten die Schwierigkeiten, Karten zu bekommen, zu vermehrter Nachfrage. Das ist nun einmal so: Was knapp ist, wird auf einmal auch von Menschen heftig begehrt, die sich sonst kaum dafür interessieren würden.
Nur daher kommt es wohl, daß die Ostseehalle auch noch in ihrer heutigen Größe vom THW ausgelastet werden kann.
Daß die Begeisterung für den THW sich aber in Grenzen hält, sieht man, wenn man einen Blick in das Cinemaxx wirft.
Dort nämlich wurden nicht nur Spiele der Fußball-WM, sondern auch das Rückspiel des Handball-Champions-League-Finales zwischen dem THW und Flensburg-Handewitt gezeigt.
Die größte Saal war bei den WM-Spielen mit deutscher Beteiligung ausverkauft. Anders sah es beim Spiel des THW aus. Ich war zwar nicht dabei, fragte aber einige Tage später einen der dort Angestellten. Und der sagte:
„In der Loge war es gut gefüllt, aber ausverkauft war es längst nicht.“
Seht Ihr, Leute?
Es ist doch eine eng begrenzte Anzahl von Leuten, die dieses Gemeinschaftserlebnis suchte.

Holstein, wo bist Du gelandet?

Aber immerhin darfst Du am Sonntag um 14.30 Uhr im Holstein-Stadion gegen den HSV spielen. Das klingt doch mal wieder nach großer Welt.
Aber es muß sich konzeptionell einiges ändern bei Dir, wenn die eingleisige Dritte Liga mittelfristig erreicht werden soll.
Am spannendsten aber ist erstmal die Frage, um wieviel die Zuschauerzahlen im Vergleich zur vergangenen Saison zurückgehen werden.
Wollen doch mal sehen, wie treu die Kieler Dir sind, Holstein.

Kiel-Triathlon

An diesem Wochenende ist Kiel-Triathlon.
Wer unbedingt dabei sein will, kann sich am Samstag um 11 an der Halle 400 oder am Sonntag um 9 an der Hörn einfinden.
Aber, Damen und Herren, es ist dies ein selten selbstquälerischer Sport, und fürs Auge ist er ja auch nichts, denn natürlich sind die Triathleten in keiner Disziplin stilistisch so gut wie die Spezialisten.

Was ist eigentlich Sabine Lennartz für eine?

Von Sabine Lennartz war in diesem Blog noch nicht die Rede.
Wird es nun also hohe Zeit? Das werden wir sehen. Frau Lennartz ist am heutigen Tage mit einem Kommenar in den Kieler Nachrichten vertreten.
Ich zitiere:

„Auch wenn Bahnchef Mehdorn noch so dringend an die Börse will, sind die Länder gut beraten, die Signale erst einmal auf Halt zu stellen. Elf Tage Beratungszeit für ein Gesetz, das die Weichen für ein ganzes Jahrhundert stellen könnte, reichen nicht aus. Dazu kommt: Der Gesetzentwurf ist seltsam verschroben. Das Netz bleibt beim Bund, wird aber von der Bahn betrieben. Dafür zahlt wiederum der Bund. Er zahlt aber auch, wenn er sein eigenes Netz nach 15 Jahren wieder ganz zurückhaben will. Das alles klingt nicht vertrauenserweckend. Dann soll die Bahn doch lieber gleich in öffentlicher Hand bleiben, meinen viele.“

Dieser erste Absatz sagt in einfachen Worten, was Sache ist – und dennoch ist er nicht populistisch.
Das ist ebenso eine Seltenheit in dieser Zeitung wie das Fehlen grober verbaler Schnitzer.
Sabine Lennartz ist eine der wenigen Redakteurinnen der KN, deren Artikel man lesen sollte.

U Be 40 im Holsteiner

„U be 40“ – wie übersetzen wir das am besten?
Vielleicht mit: Wenn Du auch vierzig bist und Dich dazu bekennst – Du kannst immer noch Spaß wie ein Zwanzigjähriger haben.
Ein wenig vestörend ist die englische Wortwahl aber schon: Natürlich spielt sie an auf den Namen der britischen Band UB 40; die aber hatte sich nach einem Formular der britischen Arbeitsämter, das für Arbeitslose vorgesehen war, benannt.
„Sei 40“ wird hier also in die Nähe von „Sei arbeitslos“ gerückt.
Aber von solcherlei Erwägungen sollte man sich die Stimmung am Samstag ab 22.00 Uhr im Holsteiner nicht verderben lassen.

Kieler Flugtage am Flugplatz Holtenau

Die waren am vergangenen Wochenende, und es waren dort immerhin 20 Oldtimer-Flugzeuge von unten, außen und innen zu bestaunen. Und abheben durfte man auch mit ihnen.
Wenn auch selbstredend nur als Passagier.
Ich blieb zwar aus Gründen, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen, am Boden, aber beim nächsten Mal bin ich dabei, denn mit geht nicht aus dem Kopf, was ein Pilot der Lufthansa einmal sagte, als ich mit dem Kielius von Kiel nach Hamburg fuhr.
Er sagte doch tatsächlich mit Bezug auf die Flugzeuge der vierziger und fünfziger Jahre:

„Das war noch richtiges Fliegen!“

Das ist es heute also nicht mehr. Das leuchtet ein. In den heutigen Flugzeugen hat man so viel Material und Technik um sich, daß man das Fliegen nicht mehr spürt.
In vielen Situationen ist das ja auch ganz angenehm so, aber wenn es einem nicht in erster Linie darum geht, von einem Ort zum anderen zu kommen oder die Landschaft unter sich zu beobachten, sondern um das Fliegen selbst, dann sind die alten Maschinen den neuen offenbar allemal vorzuziehen.
Also, Herrschaften, findet auch Ihr Euch bei nächster Gelegenheit ein.

Neues in der Kieler Chronik?

Testen wir doch einfach mal wieder die Kieler Chronik in den Kieler Nahrichten an. In der Ausgabe vom 30. Juli lesen wir auf Seite 19:

„Es ist ein Moment des Schreckens. Der Selbstvorwürfe. Ein Moment, der eigentlich wenig Hoffnung macht. So jedenfalls hat die 67-Jährige, wie sie sagt, empfunden, als sie den Verlust ihrer Geldbörse bemerkte.“

„67jährige“, bitte! Das sagt die Sprachlogik. Aber leider haben KN-Redakteure zu der keinen Kontakt. Weiter im Text:

„110 Euro waren weg. Keine Kleinigkeit. Sie war auf dem Weg zum Wochenmarkt auf dem Exer gewesen, als das Portemonnaie vermutlich beim Griff zum Einkaufskorb unter ihr Auto gerutscht war. Am Tag danach klingelte das Telefon. Eine Mitarbeiterin eines ambulanten Pflegedienstes aus der Ringstraße habe sich gemeldet. `Ob jemanden etwas passiert ist?´, (Jemandem, Mensch! Anmerkung des Verfassers) habe sie gedacht, sagt die 67-Jährige.“

Usw. Jeder kann sich denken, wie es weitergeht.
Also, Herrschaften, auch ich habe derlei schon getan. Es ist doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Warum sollte das nun eine Meldung in der Zeitung wert sein?
Von dem Verdacht, daß sich irgend ein Zeilenfüller die Sache ausgedacht hat, fast zu schweigen.

Menschen im einfachen Dienst attackieren Dich!

Diese Menschen haben es ja wohl auch nicht einfach: Beamte, die im einfachen Dienst tätig sind, nicht etwa im mittleren, im gehobenen oder gar im höheren Dienst.
Leute also, die nicht in warmen Büros sitzen, sondern in der Gegend herumfahren bzw. -gehen und Dreck aufsammeln oder irgend etwas säubern. So einer attackierte mich heute vormittag an der Bushaltestelle Rathaus Heikendorf. Zunächst war ich nur einigermaßen genervt: Weil ich den Bus verpaßt hatte, dachte ich: Gut, dann sonnst Du Dich eben noch eine Viertelstunde und genießt die schöne Gegend. Aber dann kam der Mensch vom unteren, Verzeihung einfachen Dienst auf einem Fahrzeug daher, das geeignet war, mittels einer riesigen kreisenden Drahtbürste Ränder öffentlicher Bauten von allem zu befreien, was sich dort angesiedelt haben konnte.
Als dabei nun erste Metallteile auf mich und andere zuflogen, verließen wir fluchtartig die Bank, auf der wir, nichts Böses ahnend, Platz genommen hatten.
Den Mann focht das nicht an. Im Gegenteil: Da wo wir saßen, mußte er sowieso noch hin mit seiner Drahtbürste.
Nun frage ich mich: Ist der Mann so dämlich, daß er von der Gefährlichkeit seines Treibens nichts bemerkt, oder so frustriert, daß er gern mal mit harten Gegenständen auf wehrlose Menschen schießt.
Daß der Mann im einfachen Dienst tätig ist, spricht für beides.

Wer braucht die Kommentare in den Kieler Nachrichten?

Jeden Tag müssen auch die Kieler Nachrichten dreifach ihren Senf zum Lauf der Welt geben, und zwar in der gelben Doppelspalte auf Seite 2.
Und natürlich hält man sich dort an den von den Nachrichten vorgegebenen Themankanon. Es ist zum Mäuse Melken, wofern nicht gar zum Knochen Kotzen!
Denn niemand kann doch ernsthaft daran interessiert sein, was ein Eckhard Plambeck am 23. Juni über die Geiseln in Afghanistan zu sagen hatte. Um das zu belegen, müssen wir diesen Kram allerdings zitieren:

„Der Tod des deutschen Ingenieurs in Afghanistan wirft Fragen auf, die in ähnlichen Situationen immer wieder gestellt werden: Warum engagieren wir uns in einem Land, in dem militärische wie zivile Helfer um ihr Leben fürchten müssen? Oder: Warum ziehen wir unsere Soldaten nicht ab, um das Leben der zweiten Geisel zu retten, die die Taliban-Rebellen angeblich in ihrer Hand haben und ebenfalls zu töten drohen? Aus Sicht der Betroffenen sind solche Fragen berechtigt. Niemand kann ihnen vorwerfen, dass sie fordern, alles zu tun, um sich selbst beziehungsweise das Leben ihrer Angehörigen zu retten. Wer täte das nicht?“

Nun, jeder kann sich denken, wie es weitergeht.
Selbständiges Denken findet man in der Kommentarrubrik der KN vielleicht zweimal im Jahr.

Gabriele Lorenz – eine Kommentatorin von Gottes Gnaden

In den Kieler Nachrichten vom 30. Juli finden wir auf Seite 3 einen Kommentar von einer Gabriele Lorenz. Ich zitiere:

„Als baden-württembergische Kultusministerin wachte Annette Schavan stets über die Kulturhoheit des Musterländles.“

Sie wachte über die Hoheit – na, wenn das mal gutging. Weiter im Text:

„Auch als die Länder mit ihrer Drohung, andernfalls die komplette Föderalismusreform scheitern zu lassen, im vorigen Jahr den nahezu vollständigen Rückzug des Bundes aus der Schulpolitik ertrotzten, betonte sie stets, dass via Kultusministerkonferenz genug Gleichheit oder zumindest Vergleichbarkeit in der Bildung zu erreichen sei.
Daß Schavan jetzt einen Vorstoß für einheitliche Schulbücher unternimmt, muss einer im Amt als Bundesbildungsministerin gewachsenen Erkenntnis entsprungen sein.“

Alsowissensenee!
Nicht „Amt als Ministerin“, sondern „Amt der Ministerin“.
Und daß ein Vorstoß einer gewachsenen Erkenntnis entspringt, ist nun wirklich nicht anzunehmen.

Rauchen im Bus?

Auf nächtlicher Fahrt in Richtung Laboe saßen neulich in meiner Nähe zwei männliche Jugendliche, die sich tatsächlich eine anzündeten und sie abwechselnd pafften. Mich störte das nicht, ich wunderte mich nur, daß der Fahrer dagegen keinen Einwand hatte. Bemerkt hat er es natürlich sofort, denn die Missetäter waren nur ein paar Meter von ihm entfernt. Nach einiger Zeit sagte der Fahrer aber doch: „Schluß jetzt – ich hab zwar nichts dagegen, wenn hier mal eine geraucht wird, aber das soll ja nun nicht überhand nehmen.“
Guter Mann, nicht? Der hat hier doch wirklich genau das richtige Maß gefunden. Eine weise Entscheidung.
So wünscht man sich die Busfahrer.

Warum darf man im Sophienhof sitzen, im CAP aber nicht?

Diese durchaus nicht unwesentliche Frage wird hier beantwortet werden, und danach werden alle bislang noch ahnungslosen Leser behaupten, sie hätten es schon vorher gewußt.
Also: Wer im CAP sitzen will, muß zahlen, da das Sitzen eben nur in Restaurants und Kneipen möglich ist.
Im Sophienhof dagegen gibt es einige Sitzgelegenheiten, die man umsonst wahrnehmen kann.
Wir haben es hier mit etwas zu tun, das die Ökonomen einen Zielkonflikt nennen. Dieser besteht drin, daß einerseits freie Sitzgelegenheiten zum Schaden der Restaurants sind, andererseits aber Menschen durch mangelnde Sitzgelegenheit davon abgehalten werden, größere, mehrere Geschäfte umfassende Einkäufe im Sophienhof zu machen. Und da es dort mehr Geschäfte als Restaurants gibt, gibt es dort eben Sitzgelegenheiten. Daß diese aber recht unscheinbar sind, ist eine Konzession an die Restaurants.
Na ja, Leute, und im CAP gibt es eben keine freien Sitzgelegenheiten, weil es dort keine Geschäfte, sondern eben nur Kneipen und Restaurants gibt.
Na, wenn das jetzt nicht hochinteressant war …