The Kids are Allright

Das Kids-Festival war ein dreiviertelvoller Erfolg.
Mindestens.
Da war ja sogar an den schmalen Geldbeutel mancher Erziehungsverpflichteter gedacht.
Ich sage nur: kostenlose Hafenrundfahrten!
Und wenn wir das mit unseren Steuergeldern bezahlen müssen?
Na, ob das so ist, das kann ich im Moment auch nicht beantworten, aber wenn schon: Sollten die Kinder es uns nicht wert sein? Und ist ein Kinderlachen etwa nicht Lohn genug?
Wer sagt da, jetzt werde der Beitrag kraus und kitschig?
Jedenfalls: Bei dem Einfalls- und Abwechslungsreichtum, den man bei diesem Festival an den Tag legt, kann man sich – für die Zielgruppe – schon auf das nächstemal freuen.

2 Gedanken zu „The Kids are Allright

  1. die-andere-art

    The Kids are Allright. Yeah, absolut.
    Aber das Festival ein voller Erfolg? Da taucht zwangsläufig die Frage auf für wen?
    Für die Kids? Ja, so manch ein Angebot war für die Zwerge durchaus interessant und spaßig.
    Für die Eltern? Nein, nein, nochmals nein! Okay, die Spielangebote waren umsonst, aber sämtlicher Verzehr von irgendwas war exorbitant teuer. Eine lächerliche Salzbrezel für Euro 2,20! Eine Cola Euro 2.-!
    Und dabei kann mensch den Standbetreibern nicht einmal einen Vorwurf machen, angesichts der, von der Stadt, verlangten Standmieten.
    Der größte Erfolg wars somit mal wieder für den Veranstalter, die Stadt Kiel. Einnahmen plus Prestige, was will man mehr?
    Ein besonderes Lob allerdings solch engagierten Leuten wie u.a. denen von der Feuerwehr.
    Mit geringem technischen Schnickschnack, ohne fette Werbeschlacht, den Kindern einfach Spaß bieten! Hut ab davor!
    Bleibt dann nur noch eine Frage:
    Wo bitte bleibt der „Lärmschutzbeauftragte“?
    Angesichts der ungeheuren Phonzahlen mit denen unsere Kleinsten von den kommerziellen Werbekrieger betäubt werden.
    Wer das zweifelhafte Vergnügen hatte auf Höhe der „Toggo“-Werbeschlacht festzuhängen weiß wohl was ich meine.
    Manchmal ist weniger doch mehr!
    Und trotzdem, gut das es überhaupt noch Angebote für die Kids gibt!

  2. Stefan Morschheuser Artikelautor

    Tja, jetzt kann man sich ein noch besseres Bild machen.
    Sehr schöne, kritische Ergänzung.

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