Kubicky, der eitle Geck

Ja, das ist er, der FDP-Chef in diesem unserem Bundeslande. Ein altersgrauer, zwergwüchsiger Möchtegern-Dressman.
Unlängst meldete er sich mal wieder zu Wort, der Intimfeind Guido Westerwelles.
So nennt man ihn tatsächlich: Intimfeind Guido Westerwelles.
Westerwelle aber ist schwul wie Kefir, und „love is a battlefield“, wie es in einem alten Hit heißt. Vor diesem Hintergrund sollte klar sein, was man sich unter einem Intimfeind vorzustellen hat.
Und wieder erweist sich das Kiel-Blog als DAS Medium der Aufklärung!

Aber zurück zur Sache.
Wie gesagt, er meldete sich zu Wort.
Anlaß?
Der langjährige Geschäftsführer der IHK Kiel, Janzen, haute in den Sack.
Da floß Kubicky folgendes aus der Feder:
„Als Rechtsreferendar, der bei Rolf-Rüdiger Janzen ausgebildet wurde, kann ich sagen:
Alles was ich kann, habe ich bei ihm gelernt, alles was ich nicht kann, dafür bin ich selbst verantwortlich.“
Kann er sagen. Kann-kann-kann.
Was Kubicky nicht kann?
Deutsch zum Beispiel, wie das eben Zitierte beweist.
Zudem behauptet er in zitierter Aussage implizit, daß er in der Universität nichts gelernt habe.
Wie bitte?
Er habe nur extrem höflich sein wollen?
Gleichviel, er weiß nicht, was er sagt.

Übrigens:
Erinnert Ihr Euch noch an den letzten Landtags-Wahlkampf?
Da war die Stadt verschandelt mit Kubicky-Plakaten.
Den größten Teil des Platzes nahm natürlich sein Konterfei ein.
Darunter stand gelb oder weiß auf blau:
„Wir haben was gegen Stillstand: Kubicky.“
Nun gab es allerdings (und gibt es hoffentlich noch immer) in Kiel findige Menschen mit blauen Sprühdosen (oder doch solchen, deren Inhalt blau ist).
Diese Menschen sprühten zigfach „Stillstand:“ zu, blau auf blau – fiel also gar nicht auf.
Und übrig blieb natürlich:

„Wir haben was gegen Kubicky.“
Sowas sollten Werbestrategen voraussehen und daher vermeiden können, aber die von der FDP-Spitze engagierten und die FDP-Spitze selbst waren eben zu blöd.
Das Ergebnis der heroischen Sprühaktion ist bekannt:
Aus der fest eingeplanten schwarzgelben Koalition wurde nichts.
Kubicky hatte sich schon als Meister-Puppenspieler (wobei die Puppe natürlich Carstensen sein sollte) und also eigentlicher Regierungschef gesehen.
Tja, blowcake, wie der Engländer sagt.
Zu deutsch: Pustekuchen.

Man könnte übrigens auf die Idee kommen, ich habe erwähnte Sprühaktion glorifizieren wollen.
Nein, das käme mir nicht in den Sinn.
Denn so etwas ist illegal, und das ist auch gut so. Wo bliebe denn sonst der Spaß an der Sache?