In der Pumpe ist Musike (andersartige)

Das wird am Freitag, dem 19.5. mal wieder so weit sein, und zwar ab 20.00Uhr.
In der Bar.
„Andersartige Musik von A bis Z“, so wird es dann heißen.
Gerade dachte ich darüber nach, und ich will nicht säumen noch zagen, Euch das Resultat meiner Reflexionen in leicht faßlicher Form zu präsentieren:
Das Eigene und das Andere sind Gegensätze.
Also sind „eigenartig“ und „andersartig“ Gegensätze.
Also ist andersartige Musik solche, die nicht eigenartig ist.
Nein, so widerspreche ich mir auf das schärfste, das Eigene muß ja nicht das aus der Sicht des Sprechenden Eigene sein.
So ist das Eigenartige eben von eigener Art (wessen auch immer), also nicht nachgeahmt.
Eben deshalb müssen „eigenartig“ und „andersartig“ keine Gegensätze sein.
Aber es bleibt doch die Frage:
Wenn diese Musik andersartig ist, was ist dann im Gegensatz dazu genauso?
Genauso wie was?
Müßte das nicht näher bestimmt werden?
Ja, das müßte es.
Oder bedeutet „andersartig“ einfach:
„Alles, was nicht in den Charts ist“?
Reicht denn das zur Abgrenzung?
Das war vielleicht in den 70ern und 80ern so, heute aber doch wohl kaum mehr.
Denn damals waren ca. 80 % der Tonträger, die verkauft wurde, solche mit Charts-Musik.
Heute dagegen haben die Top 100 doch gerade mal einen Mrktanteil von schätzungsweise 35 %.
Die ganze Musikszene ist eben viel stärker zerklüftet als damals.
Da dürfte es schwierig sein, einer Veranstaltung mit „andersartiger Musik“ Konturen zu geben.
Überdies bin ich sicher, daß mein Lieblingssong dort ohnehin nicht gespielt werden wird:

Big Sky
von den Kinks.
Das wäre wirklich mal was anderes.

Pumpe: Haßstraße 22

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