Neues in der Kieler Chronik?

Testen wir doch einfach mal wieder die Kieler Chronik in den Kieler Nahrichten an. In der Ausgabe vom 30. Juli lesen wir auf Seite 19:

„Es ist ein Moment des Schreckens. Der Selbstvorwürfe. Ein Moment, der eigentlich wenig Hoffnung macht. So jedenfalls hat die 67-Jährige, wie sie sagt, empfunden, als sie den Verlust ihrer Geldbörse bemerkte.“

„67jährige“, bitte! Das sagt die Sprachlogik. Aber leider haben KN-Redakteure zu der keinen Kontakt. Weiter im Text:

„110 Euro waren weg. Keine Kleinigkeit. Sie war auf dem Weg zum Wochenmarkt auf dem Exer gewesen, als das Portemonnaie vermutlich beim Griff zum Einkaufskorb unter ihr Auto gerutscht war. Am Tag danach klingelte das Telefon. Eine Mitarbeiterin eines ambulanten Pflegedienstes aus der Ringstraße habe sich gemeldet. `Ob jemanden etwas passiert ist?´, (Jemandem, Mensch! Anmerkung des Verfassers) habe sie gedacht, sagt die 67-Jährige.“

Usw. Jeder kann sich denken, wie es weitergeht.
Also, Herrschaften, auch ich habe derlei schon getan. Es ist doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Warum sollte das nun eine Meldung in der Zeitung wert sein?
Von dem Verdacht, daß sich irgend ein Zeilenfüller die Sache ausgedacht hat, fast zu schweigen.