Was sagt Gerhard Müller über den THW?

Am heutigen 2. Mai bringen die Kieler Nachrichten einen Kommentar eines Gerhard Müller zur Lage des THW. Ich zitiere:

“ In der Kieler Sport-Geschichte gab es bislang Segel-Ereignisse mit Langzeitwirkung für die Außendarstellung – und die Olympischen Spiele 1936 und 1972 sowie den Dauerbrenner Kieler Woche.“

Jaja, die Olympischen Spiele von 1936 – damit kann man heute noch renommieren.
Weiter im Text:

„Den Ruf Kiels als Sailing City förderte zudem das Finale des Volvo Ocean Race 2002, vergleichsweise eine Eintagsfliege von einmaligem emotionalem Wert.
Seit Sonntag ist Kiel nun auch Europas Handball-Hauptstadt. Der Triumph des THW in der Champions League ist der hausgemachte Höhepunkt der Kieler Sport-Historie.“

Warum sollte ein Höhepunkt auch nicht hausgemacht sein?

„Mehr kann eine Vereinsmannschaft nicht erreichen.“

Selbst Gemeinplätze mögen dem Mann nicht gelingen: Mehr kann eine Vereinsmannschaft durchaus erreichen, aber nichts Höheres.

„Es ist die Krönung für diese Stadt und für diesen Sport, der am Sonntag dank des HSV Hamburg und des SC Magdeburg sämtliche europäische Titel abräumte und Handball damit nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft zu Deutschlands ´Sportart des Jahres´ kürte.“

Der Handball kürte den Handball zur Sportart des Jahres.
Was für ein Schwachkopf.